Radau-TV ohne Konsequenzen

"Österreich"-Zeitung wird in den Müll geworfen

100 Worte zum Sonntag von Michael Wögerer

Groß war der Aufschrei über die sensationsgeile Berichterstattung des Privatsenders oe24 vom Terroranschlag in Wien am 2. November. Rund 80.000 Menschen fordern die Einstellung aller öffentlichen Förderungen, es hagelte über 1.500 Beschwerden beim Presserat und einige Firmen kündigten einen Inseratestopp an.

Doch wie wenn nichts geschehen wäre, läuft wieder alles wie bisher. Erst kürzlich hat der Presserat festgestellt, dass die Fellner-Mediengruppe durch die Darstellung der Erschießung eines Mannes vor einem Supermarkt am 31. Juli den Ehrenkodex für die österreichische Presse verletzt habe. Die Konsequenz daraus ist lächerlich: oe24 wird aufgefordert, freiwillig über den Ethikverstoß zu berichten. Wer verarscht hier wen?

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2 Kommentare

  1. Prof. Dr. Peter Porsch

    Die Krähen streiten zwar ums Futter, hacken sich aber keine Augen aus.

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